:

                   Seite 06

           Das HSM (Tram-Museum)   

                                      Neu ab 2018:

       Pos. 0,  aktuell 2018: HSM-Jahresprogramm unter www.tram-museum.de


                              
Inhaltsangabe Seite 06:      

       Pos.  0:   aktuell 2018: Auszüge vom Jahresprogramm des HSM.

       Pos.  1:   Das HSM (Hannoversches Straßenbahn Museum) stellt

                      sich vor. 2017 erweitert mit den Bildern 1a, 22 und 23.

       Pos.  2:   150 Jahre Tram in Deutschland.

       Pos.  3:   Im HSM: LGB und/oder Spur II-Straßenbahnen. 26 Fotos.

                      Neu sind Bild 17 und 18 und Korrektur der Bildtexte 25

                      und 26.

       Pos.  4:   HSM: Jahrestreffen von Feuerwehrfahrzeugen. Neu 44 Fotos

      

                     Zu den Positionen bitte mit der Maus scrollen.  

                                                   

          Pos. 0:  aktuell 2018: 

Auszüge aus dem Jahresprogramm des HSM 2018:

Saisonstart ab 2. April. 2018. Sonderveranstaltungen:  unter www.tram-museum.de                                                                       

   Pos. 1: Das HSM stellt sich vor:

             Fortsetzung unseres Museumsbesuches 2017 ab Bild 8 - 21.


Das Hannoversche Straßenbahn Museum ( HSM ) ist Schwerpunktthema in fünf Positionen. Diese Häufung ergab sich so.  Auch das ich um Ihre Mitgliedschaft werbe für das HSM ist neu. Es geschieht aus Begeisterung heraus für die Aktiven des Vereins. Ich wollte nicht ständig Feigling zu mir sagen, also traute ich mich, für das HSM eine Lanze zu brechen.

Und nun geht es los:

                               Das HSM: Ziel von Jung bis Alt. 

Bild 1 und 1a zeigen den Eingang zum Hannoverschen Straßenbahn Museum ( HSM ) in Wehmingen:  www.tram-museum.de  Ein einmaliges Refugium mit Suchtpotential. Ca. 400 echte Mitglieder wissen es. Ca. 200.000 Euro Jahresumsatz waren es Ende 2016. Was das HSM heute besitzt, verschlägt einem fast den Atem. Die Aktiven für die Hardware verarbeiten Gleise, Weichen, Oberleitungsmasten vom Mitglied ÜSTRA Hannover, bewirten die Gäste, BoStrab gibt die Leitmusik und der TÜV Hannover freut sich, dem HSM-Team schon für mehr als 15 aufgearbeitete Fahrzeuge die Betriebserlaubnis erteilt zu haben. Eine Kindereisenbahn, Herzensangelegenheit vom 1. Vorsitzenden Herrn Mathias Hartmann, ist 2017 in Betrieb gegangen. Die fertige Nordschleife erlaubt mit der Südschleife jetzt den seit Jahren gewünschten Kreisverkehr. Die Außenstrecke entwickelt sich. Unsere Stadt Sehnde unterstützt das HSM, wo immer sie es kann. 

                                      Mehr Geld - mehr Ziele.

Eine Formel, die für das HSM zutrifft. Werden auch Sie Mitglied in diesem gemeinnützigen Verein, der im Verwaltungsgebäude für fast jede Straßenbahn-Stadt einen eigenen Raum eingerichtet oder vorgesehen hat.  

Ein Raum ist allerdings den Eltern als Baby-Wickelraum vorbehalten. Und ein Kinderspielzimmer auch. Ach ja, ein Kino-Raum mit 40 Plätzen, ein Straßenbahn-Fahrsimulator-Raum, Räume für Küche und Wirtsstube, ein Parkettsaal, zwei Räume für die Modell-Straßenbahner. Am besten mal gucken kommen....

Alte Schätze, ob Fotos, Modelle, Requisiten, 1:1 - Bahnen aus Ihrem Straßenbahn-Erleben könnten im HSM ein Plätzchen finden. Über einen Kreisverkehr mit ca.3 km Länge und eine Außenstrecke dürfen Sie begeistert sein.


Helfen Sie mit, wo immer Sie zu Hause sind, dem HSM durch Ihren Beitritt die Zahl seiner Unterstützer zu mehren. Eine farbige Broschüre schafft familiäre Nähe zu diesem schönen und größten Verein mit Straßenbahnen aus vielen Städten Deutschlands, Österreichs, Ungarns, der Schweiz, Belgiens, aus Holland und Schweden. Spenden für weitere thematisch passende Zukäufe helfen ungemein, die Freude bei den HSM-Akteuren hoch zu halten.   

 

Bild 1:  Ein Foto vom 9. Mai 2008, Frühlingszeit..

Der Eingangsbereich führt zu einem ca. 2 km langen parkähnlichen Gelände mit -wie schon geschrieben- Suchtpotential, egal, ob Sie Straßenbahn-Fan, Liebhaber von Ziegelsteinarchitektur z. B. am 100 m langen Kesselhaus oder Landschafts- und/oder Naturbegeisterter sind. Im Blick liegt das Eingangstor, rechts das Kassen- und Souvenirhaus mit dem regensicheren Unterstand zum Sammeln für Familien und Gruppen mit und ohne Fahrrad. In Bildmitte auf der Anhöhe das Verwaltungsgebäude, wie weiter oben schon beschrieben. Die Anhöhe Hohenfels liegt 105 m über NN und hebt sich deutlich ab von der samften hügeligen Umgebung. Lernen Sie das Staunen. Jeder Sonn- und Feiertag ist Besucher- und Familientag im HSM von April bis Ende Oktober. Im Monat Dezember kommt dann die Nicolausfahrt.


Bild 1a:  Das Eingangstor haben wir durchschritten und blicken nun auf den offenen Unterstand (rechts) und den Kassenbereich des Empfangsgebäudes mit der dunkelgrünen Doppeltür. Das Foto ist vom 13. August 2017, dem Tag des

Oldtimertreffens. Das dreirädrige Gefährt vorne links, ist nur Eines von vielen Exponaten, die uns begeistern können.

Es geht weiter mit den nächsten Bildern vom schönen Herbst 2015 mit Bild 2.   

            

Bild 2:  zeigt wie auch Bild 1a den Blick zurück. Vom Verwaltungsgebäude linker Hand schauen wir runter auf das Kassenhaus und Eingangstor mit der nach rechts abfallenden Zugangsstraße. Und diese Kurve hat auch der neue Karlsruher 8-Achser (Bild 6) auf dem Tieflader genommen, dokumentiert in den HSM-Nachrichten und auf der Homepage des HSM.   

Am Sonntag zum 25. 10. 2015 hatten die Vereinsmitglieder aufgerüstet, besonders für die kleinen HSM-Besucher: Laternelaufen mit Kapelle und              abschließendem Feuerwerk. So war der Fotoapparat dabei, um etwas vom HSM-Aktionstag mitzunehmen. Es waren auch die "Märklinisten" mit ihren Anlagen seit Samstag da und die LGB-Straßenbahn-Anlage war für die Besucher zugänglich und - besonders spannend- ich konnte den HSM-Neuzugang von der Karlsruher Straßenbahn bestaunen. 


Bild 3:  Unseren Blick von Bild 2 lenken wir leicht nach rechts und sehen

unterhalb der Umgrenzungsmauer auf den großen Parkplatz des HSM. Ein ehemaliges Gärtnereigelände bietet dem HSM heute die Möglichkeit, die fahrbaren Untersätze der Automobilisten in unmittelbarer Nähe zum Straßenbahn-Museum auf diesem idyllisch gelegenen Platz zu parken.

Die Radfahrer haben es noch besser und dürfen ihre Räder unters Dach im

Bereich des Kassenhauses abstellen. Rollstuhlfahrer kommen barrierefrei aufs

HSM-Gelände über einen anderen Weg.  

 

Bild 4:  Und er wird genutzt und nicht nur heute. Es ist was los im HSM. Na klar:

           Laternelaufen mit Musikkapelle voran und abschließendes Feuerwerk.  

 

Bild 5:  Wir sind durch das Eingangstor am Kassenhaus vorbei zum

Verwaltungsgebäude gegangen und haben es rechter Hand fast in ganzer Länge passiert. Wir stehen am Ende des Gebäudes vor dem hausinternen Besucherparkplatz. Über dem weißen Sprinter -links im Bild- erhebt sich der Umriss der nördlichen Giebelwand des 100 m langen Kesselhauses. Halbrechts hinter der Straßenlaterne steht die Salzmühle in prächtiger Ziegelsteinarchitektur und bildet mit dem parallel liegenden Kesselhaus die HSM-Hauptverkehrsstraße mit allen Gleisen. 

Zwischen der Salzmühle und dem Ende des Verwaltungsgebäudes (die Hausecke rechts im Bild ) steht in gleicher Flucht mit der Salzmühle das zweite markante Gebäude an der Hauptverkehrsstraße: das Maschinenhaus. Auf dem Foto verdeckt durch den Baum an der Hausecke des Verwaltungsgebäudes. Die Freifläche (ex Förderturm) zwischen den beiden Bauten schafft Platz für den Zu- und Abgang zum neuen Ankunftsbahnhof (Bild 6).

Westlich hinter Maschinenhaus und Salzmühle blieb zum Grenzhang hin noch reichlich Platz für ein Gleis mit Überholgleis. Die Möglichkeit einer 180° - Kehrschleife war gegeben. Und das Unglaubliche geschah. Mit Hirn- und Muskelarbeit, vom Geldbedarf und Maschineneinsatz einmal abgesehen, haben die HSM-Aktiven den Plan der Nordschleife beharrlich verfolgt und umgesetzt. Eine Wasserschmierung in der Gleiskurve erstickt jedes Quietschen, egal welche Bahn fährt. Zwischen Überhol- und Hauptgleis wurde gepflastert und drumherum auch, und dem HSM-Ankunftsbahnsteig fehlt nur noch an wenigen Stellen ein bisschen Rasen. Mit der Nord- und Südschleife ist der Kreisverkehr auf dem HSM-Gelände 2015 Wirklichkeit geworden. Einfach nur schön ist das!    

 

Bild 6:  Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Links steht die

Neuerwerbung des HSM aus Karlsruhe. Es folgt hinter ihm eine Bremer Tram auf dem selben Gleis. In der Mitte der schöne Bahnsteig. Am Ende der Pflasterstraße links sehen wir auf die nördliche Giebelwand der Salzmühle. Rechts ist angekommen die Tram 2625 mit dem Zielschild Mödling (Österreich). Ihr folgt ein moderner Tatra-Zug aus Berlin, ebenso neu im Bestand des HSM wie die Karlsruher Tram. Siehe nächstes Bild.                       

Bild 7:  Die Zeitumstellung macht es möglich: die Bahnsteiglaternen leuchten schon, derweil sich die vielen Kinder noch gedulden müssen. Die Kehrschleife wird nur in einer Richtung befahren. Hinter dem Fotografen folgt die 180 ° Kurve um das Maschinenhaus herum zur HSM-Hauptstraße. Es gibt von den schönen Bahnsteigen übrigens drei. Der Fotograf hat es sich heute etwas einfach gemacht und nur diesen hier abgebildet.


Es folgt nun die Fortsetzung der Bildserie ab Ende Mai 2017:

Und nun drehen Sie sich bitte um und folgen der Wiener Tram 2625 von Bild 6 in Richtung Kehrschleife, so wie es das Bild 8 zeigt. 

Bild  8: Die Weiche im Vordergrund links verbindet die beiden Bahnsteiggleise wie in Bild 7 zu sehen. Tram Nr. 2625 umfährt nun mit seinem Beiwagen das rechts stehende Maschinenhaus um 180° und gelangt zur Hauptstraße des HSM. Quietschfrei, dank Wasserschmierung.


Bild  9: Bereit zur Abfahrt in gleicher Fahrtrichtung zur Kehrschleife stehen neben dem Maschinenhaus rechts der gelbe Berliner Tatra Zug, gefolgt von einer Tram aus München in blau/weiß. Beide werden der Wiener Tram 2625 aus Bild 8 folgen. Zwischen den Trams und der Ziegelsteinwand geht der Blick auf die weiße Giebelwand der ehemaligen Schmiede bzw. des Sozialgebäudes. 


Bild  10: Von der HSM-Hauptstraße aus bietet sich dieses Bild auf die Ankunftsbahnsteige mit den beiden Trams von Bild 9. Rechts steht das Maschinenhaus, das im Halbkreis umfahren wird. Auf der freien Fläche davor stand der Förderturm.


Bild  11:  Beide Gebäude sind nun im Bild. Links die große ehemalige Salzmühle und rechts das Maschinenhaus, das gerade von einer holländischen Tram umfahren wurde und gleich die HSM-Hauptstraße mit der Abfahrtshaltestelle

(links im Bild) erreicht. Zwischen den Gebäuden blickt man auf die Ankunftshaltestelle, wie in Bild 10 schon gezeigt.


Bild  12: Die HSM-Vielfalt an betriebsfähigen Farzeugen ist beeindruckend. Hier das holländische Gespann von Bild 11. Dahinter das Maschinenhaus fast komplett im Bild mit dem kleineren Anbau.

 

Bild  13: Wir folgen dem Bild 12 nach rechts und sehen das Ende des Anhängers auf der Wendeschleife. Über dem Anhänger die nördliche Giebelwand des Maschinenhauses und rechts hinten wieder die weiße Giebelwand der ehemaligen Schmiede, wie in Bild 9 dargestellt. Die Gleise im Vordergrund führen nach rechts zur großen offenen Wagenhalle, dem Verwaltungsgebäude, dem Bistro, den Museumshallen, der Kasse und dem nördlichen Ende des HSM, also dem Eingang wie in Bild 1 zu sehen.


Bild  14: Links die Schmiede mit dem Längsdach, darunter abgestellt ein Oldtimer- Triebwagen der Wuppertaler Schwebebahn. Es folgt nach rechts die große offen Wagenhalle. Daneben ein weiteres Abstellgleis. Außerhalb des Holzzaunes rechts das Verwaltungsgebäude mit dem hausinternen Parkplatz, gemäß Bild 5.

 

Bild  15: Von Wien bis Göteburg bietet sich hier am nördlichen Ende der offenen Wagenhalle die Farbenpracht der drei Trams unter dem Dach mit den Lichtbändern.


Bild  16: Wendet man den Blick am nördlichen Ende der Wagenhalle nach links, ist der Eingang ins Verwaltungsgebäude nicht weit. Von hier werden die Gäste (Draußen - wie - Drinnen) dedient. Im Gebäude gelangt man zu den Toiletten,

zum Babywickeltisch, Kino, Ausstellungsräumen, Fahrsimulator und vieles mehr, wie am Anfang unter "Mehr Geld - mehr Ziele" beschrieben. Links draußen folgt der große Kaffeegarten.

 

Bild  16: Dieser Kaffeegarten im Vordergrund lässt sich erheblich erweitern. Rechts unter dem Blätterdach ist das Kassenhaus. Links hinten und in Bildmitte die beiden früheren Lokschuppen. Hier beginnt das Erleben des HSM.


Bild  17: Wir sind nun auf der HSM-Hauptstraße ein Stück Richtung Süden gegangen. Im Hintergrund links ist die Giebelseite des Verwaltungsgebäudes zu sehen und ganz links noch ein Stück der offenen Wagenhalle, die wir hinter uns gelassen haben. Die holländische Tram gemäß Bild 11, 12 und 13  hat nun die Abfahrtshaltestelle erreicht. Über den Dächern der beiden Straßenbahnen sehen wir rechts auf das 100 m lange Kesselhaus, das dem Maschinenhaus und der Salzmühle gegenüber liegt und die HSM-Hauptstraße mitprägt.

 

Bild  17: Schöne Ziegelsteinarchitektur kennzeichnen die Gebäude. Links das Maschinenhaus. Aus den beiden schmalen, hochkant stehenden Maueröffnungen in der Giebelseite führten die Stahlseile zum Förderturm, der noch vor der HSM-Zeit abgebaut war. Den Schatten verursacht die Salzmühle, die rechts vorne folgt.


Bild  18: Wir müssen noch mal zurück bis zur Wendeschleife. Dort kommt gerade der Müchener Zug um die Ecke gefahren. Vor dem Maschinenhaus steht ein eigenartiges Fahrzeug.   

 

Bild  19: Der Arbeitstriebwagen 6051 aus Wien vor dem Maschinenhaus wurde als Plattform für die alljährlich stattfindende Tramparade ausgewählt. Der Vorsitzende und der Pressesprecher des HSM sorgen für Bewegung. Die Trams und die Kommentare lassen keine Langeweile aufkommen bei den Besuchern.


Bild 20: Dieses zweiachsige Fahrzeug ist ein echter Hingucker und regt zum Bau eines Modelles an.


Bild  21:  Wer es gewohnt ist, genauer hinzuschauen, sollte das HSM besuchen. Es lohnt sich.

 

Bild 22:  Der Stolz des HSM. Der hannoversche Dreiwagenzug ist komplett und umrundet das Maschinenhaus auf der Nordschleife am 13. August 2017. Im Vordergrund Mitte links kommt die Trasse der Kindereisenbahn ins Bild. Sie umrundet das hinter uns liegende Schmiede/Sozialgebäude.

 

Bild 23:  Der Rasen überdeckt inzwischen fast alle Bauspuren. Ein vorerst abschließendes Bild auf den Ankunftsbahnsteig mit den vielfarbigen Tramgarnituren. Wenn Ihnen dieser Ausflug Freude gegeben hat, so freue ich mich.


         Fortsetzung folgt.      HSM- Webseite:   www.tram-museum.de


                       Pos.  02:

 150 Jahre Straßenbahn in Deutschland: 

              

Am 05. Sept. 2015 erhielt ich die HSM-Nachrichten Nr. 111 02/15 vom August 2015. Diesmal mit nur einem Thema über 35 Seiten "150 Jahre Straßenbahn in Deutschland". Danach startete am 22. Juni 1865 in Berlin auf  8 km Strecke die erste Straßenbahn als Pferdebahn Deutschlands.  

10 Jahre vorher -ab 1855- gab es in Flensburg schon die erste Pferdehafenbahn, als Folge der 1854 eröffneten Dampfeisenbahn - Verbindung von Flensburg nach Tönning, wie uns das Flensburger-Straßenbahn-Buch wissen lässt. Also begann doch in Flensburg 10 Jahre vor Berlin die Geschichte der Straßenbahn in Deutschland. Leider nein. 

Flensburg gehörte zu der Zeit zum Herzogtum Schleswig und stand damit unter der Herrschaft Dänemarks. Erst ab 1864 wurde Flensburg preußisch/deutsch.

Ich zitiere den Mitautor Karl Wilhelm Lönneker ab Seite 10 des o. a. Buches: "...von Pferden gezogene Spurwagen auf festen Gleisstrecken für den Überland-Gütertransport einzusetzen, wurde in Deutschland erstmals 1831 mit der "Prinz-Wilhelm-Pferdeeisenbahn" realisiert, durch welche die Orte Steele und Vohwinkel in Westfalen verbunden wurden". Weiter gekürzt: "Ein Jahr später gab es dann über 127 km zwischen Linz und Budweis eine erste öffentliche Pferdebahn und ab 1832 die erste innerstädtische Pferdebahn in New York."

Fazit: Weit vor Flensburg und Berlin gab es demnach 1832 schon die erste Pferdebahn auf deutschem Boden. Das liest sich gut. Vermutlich diente diese Bahn nicht dem öffentlichen Verkehr und war somit auch keine Straßenbahn im Sinne des HSM-Artikels.     


           Pos. 3:  Im HSM:  

            LGB und/oder Spur II-Straßenbahnen   

Eines Tages waren die LGB-Straßenbahner im HSM. In der gut gefüllten Ausstellungshalle gelang es den LGB-Hobbyfreunden, einen sehenswerten Betrieb auf etlichen Tapeziertischen für einen offiziellen Besuchertag zwischen den 1:1 Exponaten vorzuführen. Über die Jahre erweiterte sich die einmal im Jahr stattfindende Vorstellung der Modellstraßenbahnen im LGB-Maßstab.   

Beachtlich, was sich da entwickelt hat. Staunende  und Bauenden strebten gleichermaßen zu immer höheren Weihen. Genuss pur!

Inzwischen gibt es ein dauerhaftes Quartier für diese Spur-IIm-Freunde im HSM. Siehe Austellungstermine unter Pos. 0 am Anfang. Der Maßstab ist 1:22,5.

Es folgen jetzt Bilder aus meinem Fundus von 2004, 2008 und 2009 . Wer davon aus Neugier und Begeisterung mehr sehen möchte, muss googlen mit zum Beispiel:

LGB Straßenbahnen im HSM . Es ist toll, wie sich was von damals bis heute entwickelt hat. Auch bei den großen Trams in der Halle hat sich viel getan.....  

                                       

                    2004 sah es so aus:  

 

Bild 1:  Blick in die erste Ausstellungshalle des HSM mit den 1:1 Exponaten. Zum Beginn des langen Wochenendes waren die LGB--Modell-Straßenbahner unter sich. Ab Sonntag war dann offizieller Besuchertag. Bild 1 und 2 zeigen den oberen Teil der Modell-Tram-Anlage.

 

Bild 2:  Weiter der oberen Teil der Anlage. Das waren schon etliche Meter Gleise, auf denen sorgfältig gefahren wurde. Für einen Crash waren die Modelle einfach zu schade. Auf den langen geraden Strecken wurde dennoch mit maßstäblicher Geschwindigkeit gefahren. Wer rechnet? Tempo 40 km pro Stunde im Maßstab 1:22,5 ? Die Stoppuhr war von Anfang an dabei. 

  

Bild 3:  Das Modell der Thüringer Waldbahn. Wer mit diesem Maßstab liebäugelt, wird bald jede Scheu vor dieser Größe verlieren.... 

 

Bild 4:  Links Mitte steht über den Modellen der hellgrau gestrichene gewichtige zweiachsige Schienenbiegewagen für 1:1 Schienen,

der beim Bau der beiden 180° Kehren auf dem HSM-Gelände unentbehrlich war.

              

Bild 5:  Die Oberleitung ist teilweise noch etwas grob, aber damals schon weitgehend polygom verlegt. 

 

Bild 6:  Güterverkehr mit der Straßenbahn oder besser: Ein Arbeitstriebwagen mit den gleichfarbenen offenen Einsatzwagen. Wer möchte diesen Zug per Fahrkurbel nicht gern mal "erfahren" mit einem Fahrpult, wie im nächsten Bild? 

 

Bild 7:  Ein verkleinertes Fahrpult für die Modelle mit funktionierenden Brems-, Leerlauf- und Fahrstufen. Auch die Türbedienung etc. hat ihre Knöpfe. Die Kurbel hat der Fahrer abgezogen. Ganz nach Vorschrift...  

 

Bild 8:  Selbstbau mit Polystyrolplatten. Man glaubt es kaum, dass es so einfach ist, solche Groß-Modelle zu schaffen. Erfahrungen gab und gibt es hier umsonst.

 

Bild 9:  Achslagerblenden liegen quer auf den Dächern. Es geht. Man muss es nur Wollen. Immer wieder kamen die Fragen, wie haben die denn das gemacht? Und die Fensterscheiben, die Dächer, Schiebetüren, Beleuchtung, Lackierung und Beschriftung? Und die Lampenöffnungen etwa mit einem Riesenbohrer, Das geht doch gar nicht. Das wird doch unrund.  

 

 Bild 10:  Das Mittelteil wird von den beiden zweiachsigen Endwagen getragen. Neue Wege zu mehr Kapazität im Fahrgastverkehr war das Gebot der (damaligen) Stunde für fast jeden Straßenbahnbetrieb. Für den Modellbahner ist dieses Streben ein unerschöpflicher Fundus. Im Hintergrund rechts oben in 1:1 steht der Kieler Fahrschulwagen in der  Austellungshalle. 

 

 Bild 11:  Sind das etwa Streichhölzer, die das Spur-II-Modell haben entstehen lassen? Ja.

 

 Bild 12:  Man muss wohl zweimal hingucken, um Wirklichkeit und Modell unterscheiden zu können. Kunst kommt von Können. Die aufgeladenen Handkarren links vor den Augen des Straßenbahnfahrers erfordern schon eine besondere Aufmerksamkeit. Aber er hat auch noch was im Schlepp... 

 

 Bild 13: ...einen beladenen Anhänger. Wahrlich, ein Meister war hier am Werk. 

 

 Bild 14:  Das Thema "Altern" ist bei Großmodellen eine echte Aufgabe. 

 

Bild 15:  Rollwagen-Betrieb auf Meterspurgleisen im Maßstab 1:22,5. Die Gebäudegröße ist beachtlich 

 

Bild 16:   Die gelbe Diesellok und der grüne Wasserwagen sind im HSM im Original vorhanden.


Bild 17:   Beeindruckend das Straßenbahndepot. Angst vor der Größe gibt es

nicht.

 

Bild 18:  Als Fahrer einsteigen und losfahren. Ähnliches bietet das HSM mit den 1:1 Fahrzeugen an. Unter Aufsicht kann man einen Oldtimer ich echt über das Museumsgelände bewegen.

 

                            Fotos von 2008:     

Die räumliche Situation für die Spur-II-Modellstraßenbahner hat sich im HSM inzwischen deutlich verändert. 

 

Bild 19:  ...Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... Hermann Hesse war so nett und gab uns diese magischen Worte in seinem Gedicht "Stufen" mit auf den Weg. 

 

Bild 20:  Mehr Tische, mehr Modelle. Eine schöne, nachvollziehbare Entwicklung nahm ihren Lauf. 

 

Bild 21:  Auch eine Art von Bückware. Da bückt man sich gerne, um seinen Augen glauben zu können. Der Raum hat sich auch verändert. 

 

 Bild 22:  Wieviel Leben erfasst dieses Modell !?.  

 

             Fotos von 2009:


 Bild 23:  Einen Stuhl nehmen, hinsetzen, staunen und genießen.  

 

Bild 24:  Hier sehen wir die hellgrüne Tram von Bild 10 umgeben von weiteren Modellen. Häuser, Straßengestaltung und die Oberleitungsmasten haben deutlich an Qualität und Maßstäblichkeit gewonnen. 

 

 Bild 25:  Die Zahnradstraßenbahn, beeindruckend. Vorbild ist hier die Barmer Bergbahn. Dazu ein Video-Link: www.youtube.com/watch?v=Q4WefFALD6E ,

Vorbild und Modell (1:87)


 Bild 26:  Auf der Zieltafel ist zu lesen "Toelleturm". Anstrengen lohnt sich. Ein schönes, abschließendes Bild von einem besonderen Hobby. Das folgende Video zeigt im Original das Umsetzen der Wagen mit Hilfe von Schiebebühnen an den Endpunkten. www.youtube.com/watch?v=IW5i1AScndc   Dank an Herrn Donner

für die Korrektur und Videos. Nachstehend der Link zu seinen Fotoalben: www.archiesfotosite.magix.net   Wer Anregungen braucht, wird hier bestens bedient.

 

     Pos. 4:  Feuerwehrtreffen

                  Eine fotografische Rückblende zum 23. August 2009


Die folgenden Fotos entstanden am Sonntag im August 2009 bei bestem Wetter.

Sie dokumentieren ein Jahrestreffen von inzwischen vielen, die in jedem Jahr auf dem Gelände des HSM zum Besuchermagneten wurden.

Es wäre schade, diese Fotos im Archiv verschwinden zu lassen. Wenn Ihnen dieser Ausflug gefallen hat, so freuen ich mich. Einige Fahrzeuge verlassen bereits das Gelände wegen der fortgeschrittenen Zeit und weiten Heimreise.

Wer glaubt, schon alles von der Feuerwehr gesehen zu haben, kann hier prüfen, ob nicht doch noch Verblüffendes 2009 dabei war.     


Bild  1:  Die Straßenbahn und die Feuerwehr auf dem parkähnlichem Gelände des HSM laden ein zum Verweilen, zum Staunen, zum Träumen und zur Stärkung des Wohlbefindens mit Speisen und Getränken.

Es folgen Bilder meist ohne Worte oder Kommentare. Ein bisschen wurde auch retuschiert.    

 

Bild  2:  Zur Heimfahrt gibt es ein Dankeschön, Gute Fahrt und ein Wiedersehen im nächsten Jahr mit auf dem Weg.


Bild  3:


Bild  4:             


Bild  5:           


Bild  6:  Das Wort "nostalgisch" prägt dieses Oldtimertreffen der Feuerwehrfreunde und wird angesichts dieses im Bild gezeigten Fahrzeuges mit der Wasserpumpe am Bug besonders deutlich.


Bild  7:


Bild  8:


Bild  9:  Und gute Heimreise und Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr beim HSM.


Bild 10:  Die Rundhauber.


Bild 11:  BMW-Isetta mit Blaulicht und dahinter ein dunkelgrünes Löschfahrzeug.


Bild 12:


Bild 13: Die Rundhauber von Bild 10.


Bild 14:


Bild 15:


Bild 16:


Bild 17:


Bild 18:  Hergestellt 1902. Für die Kinder ist allein schon der Kutschbock ein Anreiz zum Spielen.


Bild 19:  Zur Erinnerung: Wir sind zu Gast auf dem HSM-Gelände und diese Bremer Tram war 2009 schon im Einsatz. Beeindruckend diese breite Front. 


Bild 20: Ist das ein Trabbi? Aber ja. Liebhaber oder eben echte Fans kennen keine Grenzen und sind wahre Meister im Bewahren. Danke.


Bild 21:


Bild 22: Bis zum letzten Gebäude in der HSM-Hauptstraße reihten sich die Oldtimer auf.


Bild 23:


Bild 24:


Bild 25:


Bild 26:  Jugendfeuerwehren für Mädchen und Jungs sind in, nicht nur in Beutersitz.


Bild 27: Eine Berliner Tram entfernt sich und eilt dem Rundkurs entgegen. Ein besonderes Farbschema sehen wir hier im Bild am Löschfahrzeug.


Bild 28:  Die Tragkraftspritze im VW-Bus musste für den Einsatz wohl rausgewuchtet werden.


Bild 29:  Die Fahrt ins Grüne auf dem HSM-Gelände, wie es reizender kaum sein kann. Die Wiener Tram wird vor der wartenden Berliner Tram (im Hintergrund) nach links in den Rundkurs abbiegen. Dann ist der Weg frei für die gelbe Tram zur Nordschleife, wie in Pos. 1 dokumentiert.


Bild 30:  Haben Sie die Zahl 1932 entdeckt? Es ist einer der Stars unter den Oldtimern.


Bild 31:


Bild 32:  Erkennen Sie den Winker, mit dem damals ein Abbiegen angezeigt wurde?


Bild 33:  Keine Sicherheitsgurte und die starre Lenkradsäule. Hat da jemand nach Airbag gefragt?


Bild 34:  Gute Heimreise und auf ein Wiedersehen.


Bild 35:


Bild 36:  Kranwagen und ein Löschfahrzeug mit aufwendig gerundeten Kanten.


Bild 37:


Bild 38:


Bild 39:  Kontrastprogramm.


Bild 40:


Bild 41:  Das ist schon ein ganz anderes Kaliber.


Bild 42:  Hinterteile.


Bild 43:


Bild 44: Auf einem Pkw-Anhänger ein behütetes Stück Zeitgeschichte zum Abschluss der Bildserie.

Alle Bilder und Texte unterliegen dem Copyright gemäß Seite 14.


Fortsetzung folgt.

             Ende.        Hier geht es zurück.     Danke

 

 

                                                Archiv:

Neu ab 2017:

Pos. 1:  Fortsetzung "Das HSM stellt sich vor" mit neuen Fotos ab Nov.:

             Bild 1a, 22 und 23.

Pos. 4:  Neu: Tag der Feuerwehrfahrzeuge vom 23. August 2009. 44 Fotos

Pos. 0,  aktuell 2017: HSM-Programmauszüge.

Pos. 3:  Korrektur der Bildunterschriften 25 und 26: Nicht die "Wuppertaler

             Zacke", sondern die Barmer Bergbahn ist hier Vorbild. Dank an Herrn

             Donner für die Korrektur. Als Zugabe gab es von ihm noch folgende

             Video-Links:

www.youtube.com/watch?v=Q4WefFALD6E und              www..youtube.com/watch?v=IW5i1AScndc

Pos. 2 und 3: Flensburgs Straßenbahnen jetzt separat auf Seite 12.


                               Inhaltsangabe Seite 06:      

       Pos.  0:   aktuell 2017: Auszüge vom Jahresprogramm des HSM.

       Pos.  1:   Das HSM (Hannoversches Straßenbahn Museum) stellt

                      sich vor. 2017 erweitert mit den Bildern 1a, 22 und 23.

       Pos.  2:   150 Jahre Tram in Deutschland.

       Pos.  3:   Im HSM: LGB und/oder Spur II-Straßenbahnen. 26 Fotos.

                      Neu sind Bild 17 und 18 und Korrektur der Bildtexte 25

                      und 26.

       Pos. 4:    HSM: Jahrestreffen von Feuerwehrfahrzeugen. Neu 44 Fotos

       In Vorbereitung:

       Pos.  5:   HSM: Die Rote Elf.           

Neu ab 2016:         Inhaltsangabe:      

       Pos.  0:  aktuell 2016: Das Jahresprogramm des HSM.

       Pos.  1:  Das HSM (Hannoversches Straßenbahn Museum) stellt sich vor.

       Pos.  2:  Im HSM: Flensburger Straßenbahnwagen Nr. 33, 40 und 36.

                    Vier neue Fotos vom restauriertenTw 36 beim Stopp in

                    Flensburg. Siehe Bilder Nr. 13 bis 16

       Pos.  3:  Flensburgs Überlandstraßenbahn Linie 4.

       Pos.  4:  150 Jahre Tram in Deutschland, Artikel aus HSM-Nachrichten.

       Pos.  5:  Im HSM: LGB und/oder Spur II-Straßenbahnen. 26 Fotos.

                    Neu sind Bild 17 und 18. 

       Pos.  6:  Im HSM: Jahrestreffen von Feuerwehrfahrzeugen 

       Pos.  7:  HSM und die Rote Elf            

                         Zu den Positionen bitte mit der Maus scrollen.

Neu ab 2015:  diese neue Seite berichtet über folgende Ereignisse:         

           ! ! Pos.  0,  aktuell: Das HSM (Hannoversches Straßenbahn Museum)                               mit neuem Text und neuen Bildern zum Aktionstag am                               28. Okt. 2015. Bilder 2 bis 10. 

             ! Pos.  1,  Teil 1: im HSM: Flensburger Straßenbahnwagen Nr. 33, 40                               und Beiwagen 103. Ergänzung: 150 Jahre Tram in                               Deutschland 

             ! Pos.  1,  Teil 2:  Flensburgs Überlandstraßenbahn Linie 4  

               Pos.  2:  LGB-Straßenbahnen im HSM.

               Pos.  3   Feuerwehrfahrzeuge im HSM.             

               Pos.  4:  NuSSA Stadtoldendorf

               Pos.  5:  DEV Bruchhausen-Vilsen                                                                   Pos.  6:  Köln  Messe 

               Pos   7:  Die rote Elf (Üstra Hannover)

               Pos   8:  Harz-Bahnen 

               Pos.  9:  5" und 7 1/4"  Anlage in Lengede, 5" beim DEV und 5" beim                              HSM  

     (Das bisher hier gezeigte Modell Payerbach wurde auf Seite 9 verschoben)

                                                                                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

108163