Modellbau Jürgensen 

Ybbser Straßenbahn in H0e und andere Spur-0e und -0m-Modelle

Seite 04.2:  0m-Anlage Badenweiler Teil 2  

Der Endbahnhof Badenweiler stand Pate für den Gleisplan im Maßstab 1:45. Vorbild ist die elektrische Lokalbahn Müllheim-Badenweiler mit 1000 mm Spurweite. Verlegte Gleise Peco 0e entsprechend 750 mm Spurweite. Für die auf Seite 04.1 ab 2020 aufgelisteten 6 neuen Aktivitäten wurde diese ergänzende Seite fällig, genannt 04.2. und die erste Seite heißt jetzt 04.1.

        neu in 2022:  Pos. 3: Neuer Bahnhof "Schloss Holte" statt Bahnhof "Badenweiler".

                    Pos.3: Einbau eines Spur-0-Gleises zwischen Wand und neuem Bahnhof.

                    Pos. 3: Erste Fotos vom Modell des Normalspurtriebwagens T 4 der Schleswiger Kreisbahn.

Zu Pos. 3 hat der nachstehend beschriebene Bahnhofswechsel noch etwas im Gepäck gehabt, das in Wort und weiteren Fotos ab Bild 33 dokumentiert ist. Ahnen kann man es kaum, wohin ich den geneigten Leser führen möchte. Zieht man die Seite 10 zu Rate "Mit H0-Märklin fing es an", wird der "Braten" erkennbar. Dort taucht meine Kinderfrage auf: "Oma, wann kommt der nächste Zug?" und weiter, "der Triebwagen war mein Renner...." Addiiert man dann den Betreiber der Kreisbahn hinzu, sind wir in der Vollspur angekommen. Es gab ein Buch über die Schleswiger Kreisbahn. Gleich vier Fotos entdeckte ich vom Ort Wagersrott. (siehe Seite 10 ) Auch die Bauernkate meiner Ur- und Großeltern ist zu sehen, an dem der "Renner", der Altbau T4-Triebwagen vorbei donnerte.

Fotos wurden vom 4-Achser Tw gesammelt. Das Schleswiger Archiv verstärkte meinen Willen, den Bau im Maßstab 1:45 zu wagen, durch zwei brauchbare Fotos. Nach ca. 3 Monaten Auswertung der dürftigen Literatur und div. Fotos war die technische Zeichnung fertig. Die Schmalspur hatte Pause.

Die Dimensionen der Vollspur spielen wirklich in einer anderen Liga. "Du wirst doch wohl nicht Fremdgehen" war ein wohlmeinender Kommentar aus dem Freundeskreis. Ich war aber schon längst im Baufieber der Spur 0 Normalspur angekommen und nicht mehr zu "retten". Und das Schönste: eine eigene Strecke für den T 4 wurde gefunden. Wo? Bitte mitkommen und mit der Maus nach unten scrollen.

.                    Inhaltsangabe der Seite 04.2:

Pos. 3: Bausatz Bahnhof Schloss Holte statt Original Bahnhof Badenweiler. Vom Halbrelief zum Vollrelief. 33 neue Fotos ab 12.1.2022. Ergänzung ab 14.04.2022 mit 15 neuen Fotos. Einbau einer Spur 0-Streck. Modell des Vollspur-Alt-T4s.

   Pos. 3: Bahnhof Schloss Holte

Den Anfang macht Pos. 3 auf dieser neuen Seite mit dem Spur-0-Bausatz Bahnhof Schloss Holte. Siehe Auflistung auf Seite 04.1 unter was ist neu 2020, 2021 und 2022, Positionen 1 bis 6.

Ein genauer Nachbau des Originalbahnhofs Badenweiler im Maßstab 1:50 entfiel aus verschiedenen Gründen. Das auf einigen Fotos abgelichtete Papiermodell verblasste in gleicher Geschwindigkeit wie meine Abneigung gegen den Bau des Modells stieg. Der über die Jahre verwelkte Papierhaufen wurde abgeräumt und der frei gewordene Platz gab Anlass, die vorhandene Literatur nach geeigneten Meterspur-Vorbildern zu durchleuchten. Das war kurzweilig und zog sich hin und erschwerte doch eher die Suche nach dem richtigen Gebäude, da ein Selbstbau ausschied.

Der Spur-0-Markt wurde inzwischen durch die u.a. mit der Lasertechnologie erzeugten Produkte von diversen Gebäuden immer interessanter, die Preise für diese Meisterwerke aber auch. Und mein Bauchgefühl warnte, nur keinen Fehlkauf zu machen. Die ersten 3 Bilder zeigen die mit weißen Strichen gemalten Umrisse des Badenweiler-Bahnhofs. Die Grundfläche sollte so bleiben: rechts der Güterschuppen am Stumpfgleis, in der Mitte der Bahnhof und links die Sommerhalle.

Bild 01: VT 136 steht am Ende des Stumpfgleises vor dem Güterschuppen. Die Umrisse des Bahnhofs Badenweiler wurden vor dem Abräumen mit weißen Linien festgehalten.

Bild 02:  Die kleine Rügenlok hält mittig vor dem Bahnhofsumriss. Die H0-Anlage darunter wird ab 2020 auf Seite 15 beschrieben.

Bild 03:  Im Vordergrund links schließt sich -etwas eingerückt- die Sommerhalle an. Neu ist die wolkige, 3-teilige Faller? Hintergrundstapete, die entsprechend bis zur Dachschrägen gefaltet, fast ihren ganzen Grünbereich verlor, was mir sehr gefiel. Leider fehlt Teil 4, um die ganze Länge der Wand mit den Wolkenfeldern abzudecken. Zwischen Hintergrund und VT 136 liegt ein durchgehendes weißes Papierband, gebildet aus DIN A3 Blättern. Unter diesen Blättern liegen aus den Anfängen meiner Spur-0-Zeit Peco Normalspurgleise und -weichen, wie auf Seite 15 beschrieben.

Drei Fotos vom entsorgten Papierhaufen sollen folgen, bevor der neue Bahnhof dominant wird. Vielleicht haben Sie es auch kennengelernt, dass meine "radikale" Entscheidung, den Papierhaufen abzuräumen, nicht nur förderlich war für das eigene Gemüt, sondern -viel besser- neues Gedankengut und frischen Wind in die grauen Zellen trieb. Am nächsten Morgen folgte kein grausliger Katzenjammer. Nein, das Hobby machte wieder Spaß, man lobt sich selbst und klopft sich auf die Schulter. Ein Akt der Befreiung war gelungen.

Bild 04: Der besagte Papierhaufen: Rechts der Güterschuppen. In der Mitte hinter dem VT 136 das verkürzte Hauptgebäude und links die Sommerhalle und ganz links Fotos vom echten Bahnhof Badenweiler heute. Ein Schmuckstück für das Römerbad Badenweiler.

Bild 05: Erker, Fenster, mit Felsgestein umkleidete Mauerecken und eine beeindruckende Dachlandschaft. Die originalen Lokalbahnfahrzeuge sind noch nicht gebaut. Wären diese da, hätte ich mich wohl gegen das Abräumen entschieden.

Bild 06: Die Bahnhofszeichnungen kamen von der Badenweiler Stadtverwaltung. Als Kopien auf Styrodurplatten geklebt, halfen sie, den dreidimensionalen Eindruck zu vermitteln. Die dicht darüber beginnende häusliche Dachschräge begrenzt die Ausdehnung des Modelldaches nach oben und ließ den straßenseitigen Eckturm gar nicht zu.

Bild 07: Dieses abschließende Foto aus der Sammlung von Herrn L., Müllheim soll zeigen, was mich damals wie heute begeistert. Es zeigt das verlängerte Hauptgebäude und links angebaut die fast zugewachsene Sommerhalle. Ein Foto vom heutigen Originalgebäude als Hintergrundskulisse könnte nur bedingt gemacht werden, da es sich in Teilen erheblich geändert hat und somit ausscheidet. Glücklich jener, der in dieser Beziehung das Buch vom Kenning Verlag besitzt.

         Es folgt der Bahnhof Schloss Holte:

Bild 08 zeigt den Bausatz Schloss Holte in "Trümmern". Oder besser gesagt: "Das Wechselbad der Gefühle ist angerichtet". Es galt zunächst, die korrekte Höhe des Gebäudes über Grund festzulegen, ein geeignetes Brett zu finden und die Gastwirtschaft links zu einem kleinen Saal mit vier Fenstern zu erweitern. Die Sommerhalle konnte frei stehen. Halbrelief oder doch volle Tiefe des Gebäudes? Das konnte wegen der Enge zur Wand nur mit dem Modell selbst geklärt werden.

Bild 08: Bei mir begann es so, bevor es ordentlicher wurde.

Bild 09: Andere Blickrichtung.

 Bild 10. Erste Stellprobe mit Stütze durch den Zettelkasten.

Bild 11: Die Höhe der Rampe mit den gemauerten Stützen bestimmte das Bahnhofsniveau. Ein auf 0m-Volumen getrimmter MT-Spur-0e-Güterwagen gab Abstandshilfe.

Bild 12: Alle Giebelwände waren vorsorglich auf Vollrelief bestellt.

Bilöd 13: Gewichte und alles, was als Stütze der noch losen Bausatzwände dienen konnte, kam zum Einsatz.

Bild 14: Das Verbindungsteil zwischen Bahnhof und Güterschuppen wurde den Bedürfnissen angepasst. Beide Wandfronten liegen auf gleicher Flucht. Die äußere Treppe deutet an, wie es Innen weiter gehen könnte.

Bild 15:  Kaum standen die Güterschuppenwände, wurde zum Vergleich die noch gut erhaltene Kopie der Güterschuppen-Giebelwand vom Badenweiler Bahnhof angelegt. Die Gebäudegröße minimierte sich erheblich und löste (leichte) Zweifel aus, ob ich wirklich gut gewählt habe. Die folgenden Bilder 11 bis 16 schafften es, dass ich mich mit diesem Typus Bahnhof weiter anfreunden konnte.

Bild 16: Die vorderen Seitenwände haben die richtigen Längen und Zuordnungen in der Flucht.

Bild 17: Die fehlenden Diagonalstützen zu einigen senkrechten Eckbalken an den Hausecken sind noch einzuarbeiten. Das gesamte Fachwerk stimmig in die modifizierten Wände einzuarbeiten war zwar aufwändig, aber recht befriedigend und förderte die Akzeptanz zu diesem Bahnhof erheblich. 

Bild 18: Die Grundplatte ist zu klein und die Sommerhalle liegt noch in der Packung.

Bild 19: Der Platz für die volle Gebäudebreite ist vorhanden, wie diese Ansicht bestätigt.

Bild 20:  Die Bilder 16 bis 20: Gewöhnung war angesagt.

Bild 21: Die Wandverlängerungen passten nicht immer zum Fachwerk.  Fehlenden Diagonalstützen wurden eingearbeitet, unpassende entfernt.

Bild 22: Bei der Ausmalung der Fugen nutzte ich verdünnte hellgraue Acrylfarbe. Mit Wattestäbchen wurde der "Zementschleier" nach dem Antrocknen von den Ziegeln gerieben.

Bild 23:  Die dünne Farbe hielt sich an die Begrenzungen und ließ sich gut führen.

Bild 24: Die Zementfugen gerieten etwas zu hell. Die Ziegelsteine wirken sehr sauber, wie frisch abgesäuert nach der Wischerei mit den Wattestäbchen und glänzen leicht nach der Reiberei. Die leicht erhabenen Fachwerkbalken erhielten eine mattschwarze Farbe wie Bild 25 zeigt.

Bild 25: Die Wände wirken wie frisch restauriert. Eine Alterung ist angedacht.

Den Bahnhof auf volle Breite oder Tiefe zu bringen, war mit einfachen Mitteln möglich. Pappe und Balsaholz boten sich an. Gut gearbeitet werden musste an den Dächern. Abgeschlossen ist die Arbeit nicht. Die folgenden Fotos geben Aufschluss über die derzeitige Wirkung des Bahnhofs.

Bild 26: Viel ist nicht zu kommentieren. Die Fotos zeigen, um was es geht. Die Dachlattenverstärkung auf den Balsaholzdachhälften sind Polystyrolprofile 2 x 1 mm, hochkant geklebt.

Bild 27: Hier zeigt sich die gute Wahl der Profile und die Dachhälften, die noch auf die Anpassung warten

Bild 28: Das Fachwerk am hinteren Mittelteil ist aufgemalt. Als Mauerwerk werden im passenden Maßstab abfotografierte Mauerfelder ausgeschnitten und angeklebt.

Bild 29:

Bild 30: Straßenbäume und ein langer Holzzaun trennen den Bahnhofsbereich. Erkennbar im Bild 33. Auf dem weißen Papierband wie unter Bild 03 beschrieben, ruhen die Spur 0-Gleise und -weichen und tragen die Modellbäume.

Bild 31: Die Windfedern wurden nicht vergessen.

Bild 32: Ein eher unscheinbares Bild. Seite 15 beschreibt die H0-Anlage.

Bild 33: Der 0m-Triebwagen T 60 der EPG hat inzwischen drei 0m-Anhänger zu ziehen. Ein niedriger 5m-Achsabstand-Anhänger ist dazu gekommen. Ganz links im Bild ist ein Teil der -von mir so genannten- Sommerhalle zu sehen. Das Foto zeigt den Stand Jan. 2022. Das sichtbare Fachwerk des Gebäudes ist stimmig. Ein Gegenzug ist abzuwarten, bevor der Abfahrtspfiff dem Triebwagenzug freie Fahrt gibt.

Ab 14.04.2022 ist der Bahnhof Schloss Holte fast fertig, wie die nachfolgenden Bilder belegen.

Bild 34: Das Bahnhofsbrett ist fertig zugeschnitten und beidseitig eingefärbt mit schwarzer Acrylfarbe. Die Güterrampe zeigt die Position des Bahnhofs.

Bild 35: Der Parkplatz für die Hochbauten des neuen Bahnhofs Schloss Holte ist das gegenüber liegende Sofa. Darüber ist die Trogstrecke mit dem Schattenbahnhof der 0e-Anlage.

Bild 36: Die fehlende Dachlattenverstärkung auf den ergänzten Dachhälften wird mit 1 x 2 mm Polystyrol Leisten - hochkant geklebt - endlich vollendet. Ein schräg abgebrochenes Sägeblatt dient als Abstreifer von überschüssigem Kleber. UHU Bastellkleber war meine Wahl.

Bild 37:  Der Bahnhof heute mit komplettem Dach, gestrichen vollflächig mit Acryl antrazit. Optisch ist die Gleis-Ergänzung hinter dem Bahnhof - wie nachstehend beschrieben - kaum erkennbar.   

   Ein Gleis für den T 4 entsteht

Parallel zu dem neuen Bahnhof entstand der Normalspur Triebwagen T4 der Schleswiger Kreisbahn und wurde zu dieser Zeit fahrfähig auf Spur 0e und Spur 0 Gleisen durch einen Radsatzwechsel. Das folgende Bild 38 zeigt, auf was ich mich eingelassen habe.

Bild 38: Der Alt-T 4 der Schleswiger Kreisbahn als Modell mit einem Vorbildfoto auf der H0e-Anlage abgestellt.

Auf den vorangegangenen Bildern  03, 10, 19 und 30 ist sichtbar vor der wolkigen Hintergrundstapete ein durchgehendes weißes Papierband, gebildet aus DIN A3 Blättern. Unter diesen Blättern liegen aus den Anfängen meiner Spur-0-Zeit Peco Normalspurgleise und -weichen, wie auf Seite 15 beschrieben. Diese Gleise und Weichen waren da, durften da liegen bleiben und belebten meine Erinnerungen an die Spur-0-Zeit. So ruhte das, bis der T4 -Bild 38- kam, Gestalt annahm und eine Frage mitbrachte, auf die sofort eine Antwort folgen musste:     Passt ein Normalspurgleis zwischen Hintergrund und dem neuen Bahnhof für den T 4?  Alles wurde abgeräumt. Ein einfaches durchgehendes Spur-0-Gleis in ganzer Länge verlegt. Das Ergebnis war schnell erkannt. Der Güterschuppen muss schmaler, sein Anschlussgleis ca. 7-8 mm von der Wand weg neu verlegt werden. Die vorbildliche Steigung der Strecke nach dem Bahnhof konnte umgesetzt werden. Das war zwar nicht in 5 Minuten zu schaffen, aber mit einfachen Bordmitteln realisierbar. Donnerwetter, welch ein Zugewinn kommt da auf mich zu!!  Die folgenden Fotos belegen, dass das Ziel erreicht wurde:

Bild 39: Abgeräumt. Ein Spur-0-Gleis wird auf 3,8 m Länge vor dem wolkigen Hintergrund verlegt.

Bild 40: 7 bis 8 mm Verschiebung sind nicht viel. Glück war dabei. Das Wasser-Leimgemisch hatte einen Latexzusatz und ließ sich schabend und schneidend entfernen. Sie sehen unter dem Balsaholz die beiden Spur 0 Gleise und weiter oben eine Weiche liegen. Diese wurden nun endgültig entfernt.

Bild 41: Der radikale Eingriff sieht sehr realistisch aus, kann aber leider nicht bleiben.

Bild 42: Das rechte Fenster der Güterschuppen-Giebelwand - vorne rechts - muss weichen. Das Dach wird dadurch asymmetrisch. Das folgende Bild zeigt eine gelungene Schnittführung der Fachwerkpartie.

Bild 43: Ziel erreicht. Platz an der Wand und der 0m-Güterwagen steht an der Rampe. Das kurze Gleisstück liegt auf der neuen Position. Die reduzierte Breite des Bahnsteiges bleibt akzeptabel.

Bild 44: Entsprechend der Vorbildsteigung vor Großelterns Haus wurde das Tw-Gleis angehoben. Es endet rechts vor der Wandseite. Ein durchgehendes Trassenbrett unter dem Gleis ist für eine spätere vorbildliche Sandbettung noch zu legen.

Bild 45:  Stellproben sind ein Vergnügen, machen kaum Arbeit und helfen Stimmungsbilder zu kreieren. Ein Bahnübergang ist durch den Zufahrtsweg zum Güterschuppen zu gestalten.

Bild 46: Hinter dem Bahnhof war Platz für ein T 4 - Vollspurgleis. Er kann nun problemlos hinterfahren werden, Bahnsteigkante inclusive. Na Prima!  Das Güterschuppengleis wurde verlegt um ca. 7-8 mm in Richtung Raum. Der Güterschuppen verlor ein Fenster, wurde dadurch schmaler und für meinen T 4 - Modelltriebwagen der Schleswiger Kreisbahn eine passende Strecke gefunden.

Bild 47: Das andere Spur-0-Gleisende zum Fenster hin sieht so aus. Das Fahren ist von A nach B und zurück keine aufregende Sache. Aber mit einem Motor-Leerlaufsound, verdeckt hinter dem Bahnhof stehend, mit hörbaren Abfahrtspfiff durch den Schaffner und einem kurzen Tyfonstoß als Quittung hat das was, wenn der Tw rechts hinter dem Bahnhof die Steigung angeht. Vor dem Aufprall des Tws gegen die Wand wird Notaus gedrückt.

Das nachfolgende vorerst letzte Foto ist für den Einen oder Anderen unter uns eine Herausforderung. Die Fenster im Bahnhof irritieren, da noch nicht ordentlich eingepasst. Der T 4 hat 0e-Radsätze im Drehgestell und kann Rundumfahren auf der Anlage Badenweiler gemäß Seite 04.1. Der Größenvergleich zwischen dem normalspurigen T 4 und dem Meterspur 0m-Beiwagen ist augenfällig. Ein Dreischienengleis im Geiste vorgestellt schafft die richtige Illusion. Also nicht ärgern, bloß wundern ist meine Empfehlung und genießen.

Bild 48: Dieses Bild ist vom 26.03.2022 . Inzwischen sind die Fenster korrekt eingebaut. Der T 4 hat nun 0e-Radsätze in den Drehgestellen und befährt zu meiner Freude die ganze 0e-Rundumanlage. Die Teststrecke ist 15,7 m lang.

Danke, dass Sie mitgekommen sind und entspannt dabei waren.

Fortsetzung folgt mit Sommerhalle und Güterbereich, der seine Dekoration erhalten hat. Dazu ein paar Fotos demnächst.

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                          Archiv Seite 04.2:

neu ab 2020:  Seite 04.2 ab August angelegt.

Pos. 3:  Bahnhof Schloss Holte: Vom Halbrelief zum Vollrelief.